Zum einjährigen Jubiläum als soziale Unternehmerinnen: Rückblick und Selbstverständnis

Herzliche Gratulation zum einjährigen Jubiläum!

jb Heute vor genau einem Jahr, am 14. November 2016, haben Kim Jana Degen und ich entschieden, uns gemeinsam auf das Abenteuer momo&ronja einzulassen. Seither ist einiges passiert. Persönliche Wachstumsprozesse und die Umsetzung von verschiedenen Aktivitäten und Massnahmen erleben wir in einem schönen Gleichgewicht. Es fühlt sich einfach zutiefst richtig an, so zu arbeiten und unterwegs zu sein! Wir hoffen, dass diese Freude auch für Aussenstehende spürbar ist. Zu Ehren von einem Jahr „momo&ronja“ hier eine Auflistung, was wir in dieser Zeit alles geschafft haben:

  • Gefäss für unser Engagement: Nach einigen Abklärungen und Vorarbeiten haben wir gemeinsam mit Danica Preis am 14. Februar 2017 den Verein „momo&ronja“ gegründet.
  • Webauftritt: Seit Frühling haben wir eine eigene Webseite und Facebook-Seite.
  • Video: Im August haben wir das Video Gemeinsam im Fluss – es ist Zeit für Kooperation gedreht und damit am Videowettbewerb des find your flow-Kongresses teilgenommen.
  • Broschüre: Anfangs September haben wir unsere „Angebote von Nachhaltigkeit bis Bewusstsein“ in einer kleinen Broschüre zusammengefasst. Sie kann bei uns bestellt werden: info@momoundronja.ch
  • Systemische Aufstellungen: Wir haben drei erfolgreiche Pilotworkshops „Aufstellungen für den Wandel“ durchgeführt. Die Themen: Geldfluss für den Wandel, wie kann Kooperation gelingen, nicht zwei ist Frieden.
  • Soziokratie: wir wenden die soziokratische Moderation, eine Methode zur gemeinsamen Entscheidungsfindung, in den Projekten aktiv an und sind beide in Ausbildung zur soziokratischen Gesprächsleiterin.
  • Naturrituale: wir haben in unseren Projekten verschiedene Naturtage und -rituale durchgeführt. Auch an einem privaten Anlass haben wir ein schönes und unterstützendes Ritual durchgeführt.
  • Events: Vortrag „Haben und Sein. Wieviel brauchst du für dein Glück?“ im Rahmen der Integralen Politik Nordwestschweiz, Mitwirkung am 1. Friedens-Symposium im Kientalerhof, Durchführung der Open Space Veranstaltung NewEarthCamp 2018.
  • Kommunikation und Bildung: ausser unserer eigenen Kommunikationsmittel haben wir Kunden bei der Betreuung der sozialen Medien und Textbearbeitung unterstützt und beraten. Zusätzlich haben wir im Rahmen von miteinander unterwegs die Webinarreihe „Enkeltaugliche Zukunft“ aufgebaut.
  • Blog: 14. November 2017: Start unseres Blogs „von Nachhaltigkeit bis Bewusstsein“. Wir freuen uns sehr, dass wir nun soweit sind und Inhalte zu wichtigen gesellschaftlichen Themen vermitteln können.  Wir lassen dem Schreibfluss freien Lauf und hoffen, dass wir mit der Verknüpfung von inspirierendem Hintergrundwissen und persönlichen Erfahrungen etwas weitergeben können.

„Was tut ihr eigentlich?“

Diese Frage mussten wir uns oft anhören. Unsere Freundin Suzanne hat unser Dilemma so auf den Punkt gebracht: „Wenn man wirklich neue Wege geht, fehlen oft noch die Worte.“ Was wir konkret tun, das sieht man in der obigen Auflistung. Dieser Blog soll dazu beitragen, dass das Themenfeld, in dem wir uns bewegen, besser erfasst werden kann. Und wenn es in einem Satz gesagt werden soll, dann ist das ein Ringen nach der umfassendsten Bedeutung in möglichst wenigen Worten. Oder wie sag ich es meinen Kindern? Wie können meine Kindern ihren KollegInnen meinen Beruf beschreiben? Zu folgenden Schlüssen sind wir nach einem Jahr – vorläufig – gekommen:

  • Wir sind soziale Unternehmerinnen, auch Social Entrepreneurs genannt:

Unter Social Entrepreneurship oder sozialem Unternehmertum versteht man eine unternehmerische Tätigkeit, die sich innovativ, pragmatisch und langfristig für die Lösung sozialer Probleme oder allgemeiner: für einen wesentlichen, positiven Wandel einer Gesellschaft einsetzen will. Ein Unternehmer, der eine solche Tätigkeit leitet, wird Social Entrepreneur genannt. Gebiete, auf denen sich ein Social Entrepreneur engagiert, sind zum Beispiel Bildung, Umweltschutz, Arbeitsplatzschaffung für Menschen mit Behinderungen, Armutsbekämpfung oder Menschenrechte. Der Profitgedanke steht für Social Entrepreneurs im Hintergrund, weshalb viele dieser Unternehmer in Non-Profit-Organisationen organisiert sind, andere Rechtsformen leiten oder unterstützen.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Social_Entrepreneurship

  • Wir setzen uns dafür ein, dass wir Menschen wieder mehr im Einklang mit der Natur leben.

Wir sind Teil vom Netz des Lebens. Diese Verbundenheit zu spüren und unsere Handlungen darauf zu beziehen, ist für uns die Grundlage für Veränderung. Für jeden Menschen drückt sich diese Verbundenheit in einzigartiger Weise aus. Es ist unser natürlicher Zustand. Dies zu erkennen und zu fördern, ist eine wunderbare Aufgabe. Das bezieht sich nicht nur auf die persönliche Entwicklung, obwohl diese immer mit gemeint ist. Wie müssten Organisationen funktionieren, damit diese Verbundenheit gelebt werden kann? Wie drückt sich diese Verbundenheit in Projekten aus? Wir benutzen manchmal auch den Begriff Herzensprojekte, weil sich darin das persönliche Verbundenheitsgefühl in konkreten Aktivitäten wirksam ausdrückt. Hier möchten wir mit momo&ronja einen Beitrag leisten.


RundJeannine Brutschin hat 2017 gemeinsam mit Kim Jana Degen die Organisation momo&ronja gegründet. „Als soziale Unternehmerinnen engagieren wir uns für eine zukunftsfähige Gesellschaft. Zudem können wir mit momo&ronja unsere Erfahrung einer tiefen Verbundenheit mit der Natur in ganz konkreten Angeboten und Projekten zum Ausdruck bringen.“

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