miteinander unterwegs – für eine enkeltaugliche Zukunft

kjd Wenn mir kaum bekannte Menschen unser Quartett mit „Ah, die Webinarfrauen!“ begrüssen, staune ich jedes Mal. Mit den Online-Seminaren ist uns zwar nicht der grosse Durchbruch gelungen, trotzdem ist dieses Experiment auf Interesse gestossen und einigen Menschen in Erinnerung geblieben. Ein Irrweg war es auf keinen Fall. Denn es war diese ganz konkrete Idee, welche Cécile dazu veranlasst hat, Jeannine, Suzanne und mich im Sommer 2016 zu einer Retraite in ihr Haus und Garten einzuladen.

Als Expertin eines Themenbereichs sind wir angereist, doch begegnet sind wir uns an diesem Wochenende vor allem als Menschen und als Frauen. Beim Teilen unserer Lebensgeschichten konnten wir tief mitfühlen, manchmal auch nur dankbar staunen. Die natürliche Verbundenheit hat uns berührt. War sich jede von uns gewohnt, in ihrem Feld als Pionierin zu wirken, so fühlte sich dieses Miteinander ganz neu an. Das Resultat der Auszeit hatte es in sich: Wir wollten ab sofort unsere Kräfte bündeln und gemeinsam die Zukunft mitgestalten. Wir haben uns entschieden, unsere Herzensanliegen zu teilen und andere zu inspirieren, ihre Talente freudvoll in die Welt zu bringen.

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Eine Geschichte über die Magie des Zuhörens

jb In diesem Blog möchte ich eine meiner Lieblingsgeschichten mit euch teilen. Sie handelt von der Kraft der Geschichten, wenn Menschen im Kreis zusammen kommen, um sie zu teilen, und von der Kraft der Stille, die zwischen den gesprochenen Worten wirkt. Momo, die bekanntlich zuhören kann wie keine andere,  hätte ihre wahre Freude an dieser Erzählung über die Magie des Zuhörens. 🙂

Sein Name war Joe, oder so ähnlich. Er hatte halb spanisches, halb indianisches Blut in den Adern. Sein Grossvater, der Vater seines Vaters, war ein Vollblut-Pueblo und Mitglied des Ältestenrates seines Stammes. Joe hatte die Pueblos als Kind mit seiner hispanischen Mutter Mutter verlassen und war während der Depression als Zwanzigjähriger zurückgekommen, um die Traditionen seines Stammes zu lernen.

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Es ist Zeit für Kooperation

jb/kjd Das Bedürfnis nach Kooperation und Gemeinschaft ist gemäss dem Neurobiologe Joachim Bauer in unseren Genen angelegt: Am Anfang allen Lebens stand Resonanz und Kooperation. Nur dadurch konnte einst aus einer Gruppe von anorganischen Molekülen ein erstes lebendes System entstehen. Und sowohl in der Tier- als auch in der Pflanzenwelt beobachten wir Kooperations- und Resonanzphänomene. Wird ein Baum von einem Schädling befallen, gibt er Signalstoffe ab, die bei anderen Bäumen, welche vom Schädling noch nicht erreicht wurden, eine Reaktion auslösen, die vor dem Schädling schützt.

Was ist Kooperation?

Bei Wikipedia heisst es: Kooperation (lateinisch cooperatio ‚Zusammenwirkung‘, ‚Mitwirkung‘) ist das zweckgerichtete Zusammenwirken von Handlungen zweier oder mehrerer Lebewesen, Personen oder Systeme, in Arbeitsteilung, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen.

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Reinventing Organizations von Frederic Laloux – am Beispiel von momo&ronja

jb Frederic Laloux hat mit seinem Buch „Reinventing Organizations“ den Nerv der Zeit getroffen und viele Menschen auf der ganzen Welt zum Nachdenken über Organisationsformen der Zukunft angeregt. Seine hoffnungsvolle Botschaft: Wir können zutiefst wirkungsvollere, seelenvollere und sinnvollere Wege finden, wie ein Unternehmen organisiert werden kann.

Laloux‘ Buch macht Hoffnung, weil er seine Ausführungen auf einer dreijährigen Recherche beruhen, in der er ungefähr 50 Organisationen, die bereits nach den neuen Paradigmen und Methoden arbeiten, untersucht hat. Diese Organisationen – er nennt sie evolutionär – existieren also bereits! Und wir können von ihnen lernen.

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