Mutter und soziale Unternehmerin: Der Einstieg

kjd „…ihr geht alle schon wieder arbeiten?“ Meine Banknachbarin in der Garderobe des Rückbildungs-Pilates ist offenbar irritiert. Es stellt sich heraus, dass sie einen Satz des Gesprächs aufgeschnappt hat, welches ich mit einer anderen Frau des Kurses führe. Sofort fühle ich mich missverstanden und habe das Gefühl, ich müsse mich rechtfertigen: Wer ist hier alle? Hat sie überhaupt gehört, wie wir uns als junge Familie organisieren? Warum habe ich das Bedürfnis zu entgegnen, dass es sich in meinem Fall nicht um die Art Arbeit handelt, welche sie vielleicht kennt.

Ich merke, dass eine Klärung hier und jetzt nicht möglich ist. Aber der Kommentar, seine Tonalität und die gefühlte Diskrepanz zu meinem Erleben lässt mich nicht los. Was es heisst, Mutter und soziale Unternehmerin zu sein, das finde ich gerade heraus und möchte hier einige meiner Gedanken und Wünsche teilen.

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Von der Vision zur Zielverwirklichung

jb Wie können wir unsere Vision kraftvoll verwirklichen? Vor dieser Frage stehen früher oder später die meisten Organisationen, welche sich für eine nachhaltige Welt einsetzen wollen. Sicher gibt es viele hilfreiche Methoden und Tools, die uns bei der Umsetzung und Verwirklichung unserer Visionen unterstützen. Wir von momo&ronja haben uns für die Soziokratie entschieden, eine umfassende und partizipative Organisationsmethode, die uns hilft, unsere Arbeit zu strukturieren und gemeinsam vorwärts zu gehen.

Neben der soziokratischen Gesprächsleitung, die wir in unseren Sitzungen anwenden und als Unterstützung unseren Kund*innen anbieten, brauchen wir für uns selbst als weiteres Instrument die Formulierung von Vision-Mission-Zielen/Angeboten, um mehr Klarheit in unser Wirken zu bringen. Speziell und auch etwas gewöhnungsbedürftig daran ist, dass in der soziokratischen Methodik hier in diesem Kontext die Ziele den Angeboten entsprechen. Die Angebote lassen sich so direkt über die Mission mit der Vision verbinden. Mein Aha-Erlebnis, das ich beim Formulieren der Mission erlebt habe, möchte ich gerne teilen.

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Zum einjährigen Jubiläum als soziale Unternehmerinnen: Rückblick und Selbstverständnis

Herzliche Gratulation zum einjährigen Jubiläum!

jb Heute vor genau einem Jahr, am 14. November 2016, haben Kim Jana Degen und ich entschieden, uns gemeinsam auf das Abenteuer momo&ronja einzulassen. Seither ist einiges passiert. Persönliche Wachstumsprozesse und die Umsetzung von verschiedenen Aktivitäten und Massnahmen erleben wir in einem schönen Gleichgewicht. Es fühlt sich einfach zutiefst richtig an, so zu arbeiten und unterwegs zu sein! Wir hoffen, dass diese Freude auch für Aussenstehende spürbar ist. Zu Ehren von einem Jahr „momo&ronja“ hier eine Auflistung, was wir in dieser Zeit alles geschafft haben:

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