Unmittelbarer Ausdruck vs respektloses Ausspucken

kjd «conscious shit!» diesen Begriff habe ich neu gelernt am Cypher19 – einer Sendung von SRF Virus, in welcher während fast sieben Stunden etwa 80 Schweizer Rapper plus eine Handvoll Schweizer Rapperinnen das Mikrofon herumreichten. Bei diesem Live-Event ging es darum, kurze unveröffentlichte Texte zum Besten zu geben. Es dominierten respektloses Ausspucken ‚Spitten‘ von Fluchwörtern und Beleidigungen, Frauenfeindlichkeit und Grössenvergleiche aus der Steinzeit. Ein eher unerwarteter Ort für bloggenswerte Erkenntnisse. Wird dieser Text also eine Anti-HipHop-Moralpredigt? Weit gefehlt!

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Von der Vision zur Zielverwirklichung

jb Wie können wir unsere Vision kraftvoll verwirklichen? Vor dieser Frage stehen früher oder später die meisten Organisationen, welche sich für eine nachhaltige Welt einsetzen wollen. Sicher gibt es viele hilfreiche Methoden und Tools, die uns bei der Umsetzung und Verwirklichung unserer Visionen unterstützen. Wir von momo&ronja haben uns für die Soziokratie entschieden, eine umfassende und partizipative Organisationsmethode, die uns hilft, unsere Arbeit zu strukturieren und gemeinsam vorwärts zu gehen.

Neben der soziokratischen Gesprächsleitung, die wir in unseren Sitzungen anwenden und als Unterstützung unseren Kund*innen anbieten, brauchen wir für uns selbst als weiteres Instrument die Formulierung von Vision-Mission-Zielen/Angeboten, um mehr Klarheit in unser Wirken zu bringen. Speziell und auch etwas gewöhnungsbedürftig daran ist, dass in der soziokratischen Methodik hier in diesem Kontext die Ziele den Angeboten entsprechen. Die Angebote lassen sich so direkt über die Mission mit der Vision verbinden. Mein Aha-Erlebnis, das ich beim Formulieren der Mission erlebt habe, möchte ich gerne teilen.

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Eine Geschichte über die Magie des Zuhörens

jb In diesem Blog möchte ich eine meiner Lieblingsgeschichten mit euch teilen. Sie handelt von der Kraft der Geschichten, wenn Menschen im Kreis zusammen kommen, um sie zu teilen, und von der Kraft der Stille, die zwischen den gesprochenen Worten wirkt. Momo, die bekanntlich zuhören kann wie keine andere,  hätte ihre wahre Freude an dieser Erzählung über die Magie des Zuhörens. 🙂

Sein Name war Joe, oder so ähnlich. Er hatte halb spanisches, halb indianisches Blut in den Adern. Sein Grossvater, der Vater seines Vaters, war ein Vollblut-Pueblo und Mitglied des Ältestenrates seines Stammes. Joe hatte die Pueblos als Kind mit seiner hispanischen Mutter Mutter verlassen und war während der Depression als Zwanzigjähriger zurückgekommen, um die Traditionen seines Stammes zu lernen.

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